Self Love Index

Zwischen November und Dezember 2020 befragten wir über 22’000 Teilnehmende aus 21 unterschiedlichen Ländern, wie sie ihr Selbstwertgefühl, ihre Zufriedenheit und ihr Wohlbefinden einschätzen würden. Unsere einzigartige, internationale Studie zur Selbstliebe haben wir dabei zusammen mit dem führenden Marktforschungsunternehmen Ipsos konzipiert. Schau dir untenstehend die Ergebnisse dazu an.

Selbstliebe-Krise

Der Durchschnittswert unseres Self-Love-Index liegt nur bei 53 auf einer Skala von 0-100. Das bedeutet, dass fast 1 von 2 Menschen weltweit mehr Selbstzweifel als Selbstliebe empfindet.

Jedoch gibt es auch Anzeichen für Optimismus: Unsere Studie verdeutlichte nämlich auch die Kraft der Selbstliebe, denn diejenigen Teilnehmenden mit einem hohen Selbstliebewert scheinen sich nach harten Zeiten eher schnell wieder zu erholen. Zudem zeigte sich ebenfalls, dass die Coronapandemie diejenigen mit einem hohen Selbstliebewert weniger emotional beeinflusst hat. Überraschenderweise gaben einige von ihnen sogar an, dass sie seit dem Beginn der Pandemie noch mehr Selbstliebe empfinden als davor.

Anhand dieser Studie wollen wir mehr darüber erfahren, wie wir noch mehr Menschen auf der Welt dabei helfen können, mehr Selbstliebe zu verspüren. Klicke auf den Link, um dir die gesamte Studie anzuschauen, oder lies dir die wichtigsten Erkenntnisse dazu untenstehend durch.

Studie anschauen

Einige Haupterkenntnisse des Self-Love-Index

  • Selbstachtung:

    6 von 10 der Teilnehmenden weltweit würden sich wünschen, sich selber mehr zu respektieren.

  • Generation Z:

    Über 4 von 10 der Teilnehmenden der Generation Z fallen in die niedrigste Self-Love-Kategorie.

  • Social Media:

    Fast 1 von 3 der Teilnehmenden, die pro Tag mehr als 2 Stunden auf Social Media verbringen, weisen den tiefsten Selbstliebewert auf.

Welche persönlichen Faktoren können die Selbstliebe beeinflussen?

  • Land:

    Dänemark und Australien schnitten bei unserem Self-Love-Index mit einem Wert von 62 am besten ab, während Südkorea mit 45 und Frankreich sowie Saudi-Arabien mit 48 die niedrigsten Werte aufwiesen.

  • Geschlecht:

    Frauen gaben öfter an, dass sie sich nervös, ängstlich und deprimiert fühlen als Männer. Ausserdem haben LGBTQ+ Menschen tendenziell einen niedrigeren Selbstliebewert als cisgender und/oder heterosexuelle Teilnehmende.

  • Alter:

    Frauen, die 25 oder älter sind, weisen einen höheren Selbstliebewert auf als diejenigen der Generation Z. Bei Frauen der Generation Z ist es nämlich 2-3 Mal wahrscheinlicher als bei Babyboomers, dass sie in die niedrigste Self-Love-Kategorie fallen.

  • Resilienz:

    7 von 10 der Teilnehmenden sagten aus, dass sie sich nach harten Zeiten schnell wieder erholen. Dabei hängen Resilienz und Selbstliebe zusammen, denn diejenigen Teilnehmenden mit einem hohen Selbstliebewert erholen sich eher schnell wieder.

Selbstwertgefühl & Social Media

Menschen, die Social Media oft nutzen, haben einen niedrigeren Selbstliebewert: Fast 1 von 3 von denjenigen Teilnehmenden, die pro Tag mehr als 2 Stunden auf Social Media verbringen, weisen den tiefsten Wert auf unserem Self-Love-Index auf, verglichen mit nur etwa 1 von 5 der Teilnehmenden, die nicht auf Social Media sind. Dabei waren sich die Teilnehmenden darüber einig, dass Influencer, Prominente und Models in Werbungen zu den grössten Faktoren gehören, die zu einem niedrigen Selbstwertgefühl führen.

Beauty-Industrie

Die Mehrheit der Teilnehmenden denkt, dass die Beauty-Industrie negative Auswirkungen auf das Selbstbewusstsein haben kann, was auf die Verwendung von mit Filtern und Photoshop bearbeiteten Bildern sowie unrealistische Ansprüche zurückzuführen ist. Während jüngere Frauen zudem eine mangelnde Vielfalt bei Werbungen hauptsächlich als negative Einflüsse der Beauty-Industrie ansehen, sind ältere Frauen tendenziell weniger der Meinung, dass es sich dabei um ein Hauptproblem handelt.

Was tun wir dafür?

Die Body Positivity Bewegung ist mittlerweile schon im Gange und wir sind stolz darauf, unseren Beitrag dazu geleistet zu haben, indem wir unsere Fotos nicht mit Filtern bearbeiten und bei unseren Castings auf die Diversität unserer schönen, einzigartigen Körper setzen. Doch dieser harte Kampf hat erst begonnen, denn Selbstzweifel und nicht Selbstliebe scheinen noch immer die Norm zu sein.

Die Erkenntnisse aus unserer Studie werden wir nun dazu verwenden, um unsere eigenen Unternehmenspraktiken zu überprüfen und anzupassen, insbesondere in Bezug auf das Marketing- und Produktportfolio. Dabei werden wir unsere Erfahrungen und Optimierungen auch weiterhin mit anderen teilen.

Unser Ziel ist es, innerhalb von 1 Jahr 1 Million Zeichen im Namen der Selbstliebe zu setzen, um so auf der ganzen Welt gemeinsam positive Veränderungen zu bewirken. Im Laufe der Zeit wollen wir dabei die Barrieren in unser selber, unserem Unternehmen, unserer Branche und in der ganzen Welt zum Einstürzen bringen, die uns von davon abhalten, uns selber zu lieben.